2019


23. April 2019
Halbtagsbildungsfahrt nach Nördlingen

Einmal nach Bayern und zurück. Das bewerkstelligten die Eschacher Landfrauen bei ihrer Ausflugsfahrt ins frühlingshafte Ries. Eine Gästeführerin begleitete die Frauen auf einer dreistündigen Busfahrt und führte kompetent durchs Nördlinger Ries und das angrenzende Härtsfeld. Beides sind landwirtschaftlich stark geprägte Landschaften, weisen jedoch große Unterschiede auf.

weiterlesen . . .

Ein Teil der Landwirte profitieren von den fruchtbaren Böden die im Rieskrater entstanden sind, die anderen betreiben ihre Betriebe außerhalb und erleben auf ihren Äckern den Härtsfeldspruch "Viel Steine gab's und wenig Brot".

Die Gästeführerin beschrieb den Einschlag eines Asteroids von ungefähr 14 Millionen Jahren, der einen Krater von fünfundzwanzig Kilometern Durchmesser erzeugte. Nach dem Einschlag bildete sich ein nährstoffreicher Salzsee, der in Millionen von Jahren verlandete und fruchtbaren Ackerboden mit einer Humusdecke von 60 Zentimetern hinterließ. Der Geopark Ries bietet Wissenschaftlern ein reiches Forschungsfeld und der Fund von mondgesteinsähnlichen Gebilden führte dazu, dass im Jahr 1970 die Astronauten der NASA im Ries für ihre Mondlandung trainierten, erfuhren die Frauen.

Bei der Wallfahrtskirche St. Martin in Mönchsdeggingen gab es einen Halt um das prächtige Gotteshaus von innen zu betrachten. "Die "Wies im Ries" wird die ehemalige Klosterkirche genannt, mit einer großen Klosteranlage, die einst Benediktinermönche und später die Mariannhiller Missionare beherbergte. Seit fünf Jahren gibt es kein Leben mehr hinter den ehrwürdigen Mauern, Seminarräume und Wirtschaftsgebäude sind verwaist. Die Gästeführerin berichtete jedoch von einem Augsburger Gastwirt, der die Klosteranlage zur Nachnutzung gekauft habe. Weiter ging es durch die typischen Straßendörfer, man betrachtete Schloss Harburg, die ehemals staufische Reichsburg und beinahe hätten die Landfrauen Fürst Moritz zu Oettingen-Wallerstein einen Besuch in Schloss Hohenaltheim abgestattet, allerdings zeigte die nicht vorhandene Fahne an der Turmspitze an, dass das Familienoberhaupt nicht am Stammsitz weilte.

Man wendete sich alltäglicheren Dingen und damit der Kaffeepause zu. "Wir werden in einem Q-Cafè einkehren", hatte Vorsitzende Annemarie Werner angekündigt. Dieses Ziel wurde mit Spannung erwartet. Vorbei an Burg Katzenstein und mit Blick auf den Härtsfeldsee fuhr der Bus in Frickingen vor, auf einem großen landwirtschaftlichen Betrieb, den die Familie Raunecker als Teilaussiedlung im Jahr 2014 erstellte. Die Landfrauen hatten Glück und erlebten die zweite von drei Melkzeiten in einem Melkstand in dem 48 Kühe gleichzeitig gemolken werden können. Dreihundert Kühe werden derzeit in etwas mehr als zwei Stunden gemolken und das dreimal am Tag, machte der Seniorchef klar und erzählte, dass es der Wunsch seiner beiden Söhne war, den Betrieb weiterzuführen. Die Eschacher Landfrauen gelangten ins Q-Cafè, von dem aus durch große Glasscheiben der gesamte Kuhbetrieb überblickt werden konnte. Fasziniert vom scheinbar reibungslosen Ablauf im Stall gab es genügend Fragen, denen sich Herr Raunecker gerne stellte. Währenddessen bediente seine Ehefrau die Gäste mit Kaffee und selbst gebackenen Torten und Kuchen.

Beeindruckt von diesem Betriebsmanagment ging die Fahrt wieder zurück in die Altstadt von Nördlingen, die von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer mit Türmen und überdachtem Wehrgang umgeben ist. Während einer Stadtführung konnte die St. Georgskirche mit ihrem Turm, dem so genannten Daniel und das Ensemble mittelalterlicher Gebäude und Fachwerkhäuser bestaunt werden. Mit vielen schönen und informativen Erlebnissen wurde nach einem abschließenden Abendessen in Nördlingen wieder die Heimfahrt angetreten.


März 2019

Die Line-Dance-Gruppen feierten einen fröhlichen Fasching!


08. März 2019
Gemeinsame Veranstaltung mit der evangelischen Kirchengemeinde und dem Bauernwerk Hohebuch

Ich hab' gedacht, du hast gedacht - Wie Kommunikation gelingen kann
Zum dritten Mal gab es in der Eschacher Gemeindehalle eine gemeinsame Veranstaltung der Eschacher LandFrauen, des Ev. Bauernwerks Hohebuch und der Evangelischen Kirchengemeinde Eschach. Landfrauenvorsitzende Annemarie Werner begrüßte eine große Anzahl interessierter Gäste, darunter Renate Wittlinger als Vertreterin des Bauernwerks. Gleich zu Beginn demonstrierten Bezirksbauernpfarrer Uwe Bauer und die Vorsitzende des Eschacher Kirchengemeinderats Ursula Horlacher in einem Sketch welche Probleme beim Kochen eines Eies entstehen können, wenn Mann und Frau nicht richtig miteinander kommunizieren.